An der 9. ordentlichen Generalversammlung der Basis 57 nachhaltige Wassernutzung AG ist Urs Aschwanden-Zoni aus Altdorf nach acht Jahren Präsidium zurückgetreten. Seinen Platz als Verwaltungsratspräsident nimmt Andreas Graber-Arnold aus Cham ein. Die Urner Fischzucht blickt auf ein Geschäftsjahr zurück, in dem viel bewegt wurde.

Mit einem weinenden und einem lächelnden Auge habe sich Urs Aschwanden-Zoni auf die 9. ordentliche Generalversammlung der Basis 57 nachhaltige Wassernutzung AG vom 16. Mai 2017 vorbereitet, so der zurücktretende Verwaltungsratspräsident. Während zehn Jahren hat Aschwanden die Vision über die nachhaltige Nutzung des NEAT-Bergwassers gehegt und gepflegt. Aus der Vision ist während seiner Amtszeit ein Projekt und schliesslich eine Organisation geworden, die kurz vor der Umsetzung der grössten Schweizer Fischzucht steht. Für seinen Einsatz und sein Durchhaltevermögen danken die gut 70 anwesenden Aktionärinnen und Aktionäre im Restaurant Windrad der Stiftung Behindertenbetriebe Uri mit Applaus.

Ehemaliger UKB-Direktor neu im Gremium

Aschwandens Entscheid ist auf seine neue berufliche Situation zurückzuführen, wonach er seit September 2016 ausserhalb des Kantons Uri arbeitet und nicht mehr die notwendige Zeit zur Verfügung stellen kann. «Ich bin jedoch sehr froh, dass die Basis57 in einem soliden Zustand meinem Nachfolger übergeben werden kann», so Aschwanden. An seine Stelle als Verwaltungsratspräsidenten wählt die Generalversammlung den langjährigen Verwaltungsrat Andreas Graber-Arnold aus Cham. Sie bestätigt ausserdem die bisherigen Verwaltungsräte Remo Baumann, Flüelen, Max Germann, Altdorf, und Franz Inderbitzin, Andermatt, für eine weitere Amtsperiode von drei Jahren. Des Weiteren wird der ehemalige Direktor der Urner Kantonalbank, Peter Zgraggen, einstimmig ins Gremium gewählt.

Nächste Kapitalerhöhung beschlossen

Im Geschäftsjahr 2016 habe sich die Basis57 massgeblich weiterentwickelt, sagt Stefan Baumann, Geschäftsführer. «Wir sind inzwischen nicht nur eine fünfköpfige Organisation, sondern haben auch die Planung einen entscheidenden Schritt weitergebracht.» Dies schlage sich folglich in den Büchern nieder. Die Basis57 schliesst per 31. Dezember 2016 mit einem erwarteten Defizit von rund CHF 177’000. Um weitere Investitionsschritte zu tätigen, heisst die Generalversammlung den Antrag des Verwaltungsrates gut, genehmigtes Aktienkapital von CHF 1’012’000 zu schaffen. Demnach bietet die Urner Fischzucht in naher Zukunft den bisherigen Aktionärinnen und Aktionären sowie weiteren Interessierten 1’012 Aktien zum Kauf an. «Es würde uns freuen, wenn noch mehr Urnerinnen und Urner sowie weitere Privatpersonen, Firmen und Institutionen unsere Vision mittragen und die Basis57 unterstützen», schliesst Urs Aschwanden.

Bildunterschrift: v. l. n. r. Stefan Baumann, Geschäftsführer, Andreas Graber (hinten), neuer Verwaltungsratspräsident, Urs Aschwanden, zurückgetretener Verwaltungsrat, Remo Baumann, Max Germann, Franz Inderbitzin, allesamt bisherige Verwaltungsräte, und Peter Zgraggen, neuer Verwaltungsrat.

2017-06-23T07:23:51+00:00 22 Mai, 2017|Finanzierung, Unternehmen|0 Comments

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