Der Regierungsrat des Kantons Uri hat beschlossen, das Fischzuchtprojekt der Basis 57 nachhaltige Wassernutzung AG im Rahmen der Wirtschaftsförderung zu unterstützen.

Das Investitionsvolumen für das Projekt beträgt bis 2019 insgesamt rund 21 Millionen Franken. Davon hat die Basis57 rund 76 Prozent durch Eigen- und Fremdmittel selber sicherzustellen. Der Regierungsrat ist bereit, im Rahmen der Neuen Regionalpolitik die Restfinanzierung im Sinne einer Anschubhilfe zu leisten. Diese setzt sich zusammen aus einem rückzahlbaren Bundesdarlehen in der Höhe von 4.25 Mio. Franken und einem kantonalen à fonds perdu-Beitrag in der Höhe von 0.7 Mio. Franken. Beiträge an den Betrieb werden seitens des Kantons keine gewährt.

„Die finanzielle aber auch moralische Unterstützung der Urner Regierung schätzen wir sehr“, sagt Stefan Baumann, Geschäftsleiter der Basis57. „Wir fühlen uns bestärkt und auch bestätigt, mit unserer geplanten Fischzucht in Erstfeld auf dem richtigen Weg zu sein.“ Des Weiteren sei er erfreut über die positive Signalwirkung, die der Entscheid auf den Fortgang des Projekts hat.

„Aber nicht nur auf Seiten der Urner Exekutive haben wir den Rückhalt. Auch die Urner Bevölkerung steht hinter unserem Projekt. Die letzte Kapitalerhöhung haben wir innert eines Monats, also in Rekordzeit, realisiert“, führt Baumann weiter aus. Die meisten Investoren und Shareholder seien Urnerinnen und Urner. „Das motiviert uns ungemein, dem Kanton Uri einen langfristig wirtschaftlichen und nachhaltigen Betrieb zurückzugeben“, so der Geschäftsführer.

Bild: Stand der Basis 57 nachhaltige Wassernutzung AG an der 5. Urner Tischmesse in Altdorf
2017-06-07T14:01:13+00:00 8 November, 2016|Finanzierung|0 Comments

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